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Die Garfagnana
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Die
Garfagnana ist gleichbedeutend mit Natur. Bei der Nennung dieses Namens entstehen Bilder eines stolzen, in sich gekehrten Landstrichs, fast schon isoliert vom Rest der Toskana. Ein von den Apuanischen Alpen und dem Apennin behütetes und vom Fluss Serchio durchzogenes landschaftliches Juwel |
| In die Garfagnana gelangt man nicht durch Zufall, verirrte Reisende stoßen nur selten versehentlich auf diese Gegend. Nein, hierher geleitet uns nur das bewusste Vergnügen, die Früchte dieser besonderen Landschaft zu kosten, eine ebenso unglaubliche wie seltene kulturelle und naturalistische Unversehrtheit zu entdecken. |
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Die Garfagnana wartet mit unverhofften Szenarien auf, mit Enthüllungen der Natur wie dem Orrido di Botri, dem Grand Canyon der Toskana, geschaffen durch die reißenden Wasser der Wildbäche, die in diese prähistorische Felsspalte stürzen. Eine aufregend enge Schlucht, an deren Wände sich Sträucher klammern, die sich in ihrem Streben nach den wenigen Lichtflecken tapfer der Sonne entgegenstrecken. Tief unten gleitet die rot gesprenkelte Bergforelle elegant durch das kalte Wasser, während der Steinadler in der Höhe seine Kreise zieht. |
| Die Grotta del Vento, die Windgrotte, mit ihrem wundersame Ausblicke überspannenden Steg und den magisch anmutenden Zielorten - Baratro dei Giganti (Schlucht der Riesen), Salone dell'Infinito (Salon der Unendlichkeit) - kündet von den Eindrücken, die der Besucher hier gewinnen kann.Wer sich auf diese Entdeckungsreise begibt, wird auf Schritt und Tritt von Wundern und Legenden begleitet. |
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| Dies ist z. B. die Einsiedelei von Calomini mit ihrem Ursprung als Heiligenbild, das einzig an dieser Stelle sichtbar wurde, direkt über dem steilen Abhang am Turrite-Tal, wo deshalb ein Grottenheiligtum errichtet wurde, in dem auch Besucher verweilen können. |
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Die Teufelsbrücke in der Nähe von Borgo a Mozzano fesselt wegen ihres Anblicks und wohl auch wegen der darum rankenden Legenden den Blick jedes Betrachters. Natürlich gibt es nicht nur Legenden; die Wirklichkeit wartet mit gemütlichen Kleinstädten auf, die ihre folkloristischen und gastronomischen Traditionen eifersüchtig hüten. |
| Im gesamten Gebiet stoßen Sie so auf wieder entdeckte Brauchtümer, historische Spektakel und Schauspiele, auf singende Theaterensembles und altüberliefertes artehandwerk; all' dies umrahmt von kulinarischen Spezialitäten, die auf dem Hauptnahrungsmittel Esskastanien basieren, dem einzigen, wirklich im Überfluss natürlich vorhandenen Erzeugnis, das bis in die Nachkriegszeit das Überleben der Talbewohner sicherstellte. Heute wird die Speisekarte durch weitere antike, aber derzeit sehr im Trend liegende Erzeugnisse wie Emmer, Mondiola und die hiesigen Käsesorten bereichert. Ausflüge in die Natur und schlichte, gemütliche Ortschaften, gutes Essen und Traditionen, dies ist das Geheimnis des Zaubers der sehenswerten Garfagnana. |
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